Jesus ist für unsere Sünden gestorben. Immer wieder hören wir diesen Satz im Gottesdienst. Jesus hat sich für uns Menschen, für seine Geschwister freiwillig geopfert. Er gab sein Leben und hat den Tod für uns überwunden, damit auch wir Anteil am ewigen Leben haben werden.
Natürlich steht auch dieser Monatsspruch nicht kontextlos in der Bibel. Jesus berichtet nämlich vom guten Hirten. Was einen solchen ausmacht und wie dieser sein soll. Ein guter Hirte soll sein eigenes Leben vor das der Schafe stellen. Er gibt den Schafen Orientierung für ihr Leben und sie folgen ihm, weil sie den Hirten kennen. Anders ist es bei Fremden. Jesus sagt, wenn die Schafe einen Fremden sehen, dann fliehen sie vor ihm.
Da ist es wieder: eines von Jesus Gleichnissen. Natürlich meint Jesus nicht die Schafe, er meint uns Menschen. Jesus selbst sieht sich hier als der Hirte und uns als seine Schäfchen. Er hat gesagt, er wird uns mit seinem Leben beschützen und für uns sterben und er warnt vor Menschen, die uns weg von Gott, weg von der Liebe treiben möchten. Viele Hirten gibt es heute nicht mehr - die Dinge, die uns von Gott und seiner Liebe trennen aber noch immer. Schauen wir einmal in die Nachrichten oder die sozialen Netzwerke: Immer mehr Hass begegnet uns. Die Menschen werden immer mehr voneinander getrennt. Wir brauchen wieder mehr Vertrauen in Gott und auch in die Liebe untereinander. Dafür ist es wichtig, einen Hirten zu haben, der die Menschen verbindet, sie zueinander finden lässt und vermittelt. Dieser kann Jesus sein. Durch seine Liebe können wir erfahren, was es heißt, eine Schafsherde, eine Gemeinschaft zu sein. In Zeiten der zunehmenden Vereinsamung ist das immer wichtiger und so hören wir auch als Gemeinde nicht auf, unermüdlich an Jesu Herde und Gottes Gemeinschaft weiterzuarbeiten, um Gemeinschaft in unserer Gemeinde und unseren Stadtteil weiter aufkeimen zu lassen. Und das können wir dank und mit dir! Du bist ein Teil davon, wenn du zum Gottesdienst kommst, bei unseren Veranstaltungen dabei bist und in deiner Gemeinde mitmischst. In Gemeinschaft finde ich, lässt sich es am besten leben. Wie es Jesus uns gesagt hat: ein Leben in Fülle.
Daher laden wir dich ein: Sei ein Teil der Gemeinschaft in deiner, unserer Gemeinde. Wir freuen uns, dich hier zu sehen, ob zum ersten oder hundertsten Mal, denn auch du bist eins der Schafe, die Jesus so liebt, dass er sein Leben für dich gibt
Dein Diakon Jens Stölting